In den Herbst getöpfert

Der kreative Umgang mit Ton fördert die Entwicklung der Kinder, insbesondere die Haptik – das aktive Erfühlen von Größe, Konturen, Material und deren Oberfläche ist eine  besondere Erfahrung.Die Faszination mit eigenen Händen etwas herzustellen fesselt viele Kinder. Die Ergebnisse die gebrannt aus dem Ofen kommen, begeistern und bringen oft die Eltern zum Staunen.Das Material und das Brennen der hergestellten Kunstwerke sind im Preis enthalten. Getränke werden gestellt.
Alle Kunstwerke, die die Kinder in den Kursen herstellen, können nach dem Brand abgeholt werden. Die Preise verstehen sich inkl. Material und Brennkosten.

Im Online-Shop könnt ihr unsere Kurse kaufen und verschenken.
Termine vereinbaren wir persönlich.

Verzaubert auf der Müggelspree

Wer sich beim Dahingleiten mit dem Kanu auf der Müggelspree verzaubern lassen will, sollte unbedingt ans Mückenspray denken.
Beim paddeln werden viele Muskelgruppen des Rückens beansprucht, der Muskelkater am Tag danach ist nicht zu unterschätzen, doch in Erinnerung bleiben grossartige Momente der Natur.

 

Das Wanderpaddeln mit dem Kanu ist ein schonendes Rückentraining. Vorbeugend kann es durch die dynamischen Oberkörperbewegungen gegen Rückenschmerzen wirken.
Muskeln und Gelenke werden gestärkt, stabilisiert und halten Körper und Seele gesund.

Schon früher in der Disco waren Schwimmer und Ruderer von  der Sportschule die begehrtesten Langsamtänzer, denn an deren breiten durchtrainierten Schulter konnte man sich verdammt gut anlehnen.

Wem es nicht zu heiß ist,

…wer zufällig seine Sommerferien auf  Mallorca verbringt und wer seine Konzentration verbessern möchte kann vorort am Marburger Konzentrationstraining teilnehmen.

Mit einer gültigen Ergotherapieverordnung können Sie sich mit dem  AnmeldeformularMKTschule bei uns anmelden, alle weiteren Details werden anschliessend besprochen.

 

Stöcke in Szene setzen

Dinge zu sammeln, ist für Kinder ein immer wiederkehrendes Vergnügen und lässt auch viele Erwachsene nicht los. Sie sammeln Steine, Blätter, Spielgegenstände, Fotos, Aufkleber, Postkarten, Überraschungseierfiguren,  u.v.m.
Hierbei werden sinnliche Prozesse der visuellen und taktilen Wahrnehmung zu kognitiven Handlungen des Interpretierens.

Das Sammelfieber wird von unserem menschlichen Belohnungssystem ausgelöst, und hat es einen erwischt, dann kann die Sammelleidenschaft grenzenlos sein.

Aber was tun mit all den so schönen Mitbringels Z. B. mit den vielen Stöcken vom Waldspaziergang?

 

 

 

Der Kreativität sind da auch keine Grenzen gesetzt, viel Spass beim ausprobieren.

 

 

 

 

Bähm

S.: „Das ist wirklich der letzte Schrei, das musst du unbedingt ausprobieren, ich habe es letzte Woche mal gecheckt und es war voll geil, Alda“
Der neue Trend den Kinder erst wieder lernen müssen:
I’m happy, because I’m bored.
Kinder müssen sich langweilen. So bald eine Handlung oder Aktivität abgeschlossen ist und das Kind 1 Minute abwarten soll, beschwert es sich, dass ihm langweilig ist. Die Eltern bestätigen, dass es zu Hause ähnlich abläuft.

Familientherapeut Jesper Juul erklärt, warum es für die Entwicklung des Kindes wichtig ist, dass sie sich gelegentlich fadisieren.
Jesper Juul:

„Viele Institutionen, die Nachmittagsbetreuung, Sportcamps und auch die Medien sind voll von Animationsangeboten. Sie haben alle eines gemeinsam: Sie bieten Eltern Ideen und Strategien an, um Langeweile bei ihren Kindern zu vermeiden. Ich möchte eine Lanze für die Langeweile brechen.
Es geht mir nicht darum, Eltern zu kritisieren, die ihre Zeit mit ihren Kindern genießen, die Ferien und Wochenenden nutzen, um Museen zu besuchen, gemeinsam im Garten zu arbeiten, Fahrräder zu reparieren oder gemeinsam Sport zu treiben.
Ich wende mich an Eltern, die sich unter Druck gesetzt fühlen: diejenigen, die ständig darüber nachdenken, was sie mit den Kindern unternehmen könnten, und die sich schuldig fühlen, weil sie sich eigentlich lieber entspannen würden. Hier sind einige Ideen für diejenigen, die zusammenzucken, wenn sie ihre Kinder sagen hören: „Mir ist fad!“
Eltern und Kinder sind Konsumenten geworden. Das führt dazu, dass vielen Kindern langweilig wird, sobald die externe Stimulation fehlt. Es ist ihnen fad ohne Computerspiele, DVDs und Fernsehen. Auch Kindertagesstätten und Schulen setzen auf externe Stimulation. Wenn Kinder dem den ganzen Tag lang ausgesetzt sind, erhalten sie eine Überdosis davon.
Viele Eltern fühlen sich förmlich genötigt, diese inspirierenden Aktivitäten zu Hause fortzusetzen. Den Druck erzeugen dabei eigentlich die Kinder, denn sie wurden schlichtweg „stimulationssüchtig“ gemacht. Ohne Anregung oder „Bespielung“ haben sie regelrecht Entzugserscheinungen. Sie beschweren sich und fordern von den Eltern, unterhalten zu werden. Wenn die Eltern noch genügend Energie haben, werden sie mit den Kindern Dinge unternehmen. Diejenigen, die müde sind, geben den Kindern einen Stapel DVDs oder schicken sie auf ein Kindercamp, damit andere Menschen sie unterhalten.
Mein Vorschlag: Lassen Sie Ihre Kinder sich langweilen. Sie können das mit reinem Gewissen tun.
Die meisten Kinder erleben eine unangenehme innere Unruhe, wenn sie sich langweilen. Der Grund: Sie versuchen, eine Balance zu finden zwischen dem Konsumieren von externen Reizen und ihrer eigenen inneren Kreativität. Jüngere Kinder wissen, dass diese Unruhe oder Langeweile nicht einfach zu beruhigen ist.
Wenn Kinder sagen, dass ihnen langweilig ist, und Eltern dann sofort eine Idee anbieten, weisen die Kinder diese in den meisten Fällen umgehend zurück. Wenn Eltern einige wenige Minuten lang warten, werden sie aber feststellen, dass sich ihr Kind bereits in etwas vertieft hat.
Langeweile ist der Schlüssel zur inneren Balance – egal in welchem Alter.
Diejenigen, die die Unruhe vorbeiziehen lassen, kommen in Kontakt mit ihrer Kreativität. Unsere Kreativität ist der Raum, in dem wir uns spüren, uns selbst kennenlernen, uns selbst ausdrücken und die Erfahrung von Selbstverwirklichung machen. Was sich noch vor einer Stunde wie eine unangenehme Stille anfühlte, erzeugt plötzlich inneren Frieden und wird zur emotionalen Aufladestation.
Für Kinder ist es wichtig, ihrer inneren Kreativität zu folgen. Es macht sie unabhängig von äußerer Anerkennung und Zustimmung. Kreativität ist zentral, um Selbstwert zu entwickeln. Kinder, die sich gelegentlich langweilen, werden eine größere innere Ruhe spüren, die ihre soziale Kompetenz fördert.
Wenn Ihr Kind zu Ihnen kommt und sagt: „Mir ist sooo langweilig“, dann umarmen sie es und sagen: „Herzlichen Glückwunsch, mein Freund! Es interessiert mich, zu sehen, was du jetzt tust.“ Sie können das mit einem absolut reinen Gewissen sagen. Vielleicht ist Ihr Kind kurz irritiert, aber Sie geben ihm damit eine wertvolle Gelegenheit, mit seinen inneren Stimuli in Kontakt zu kommen, anstatt sich auf die äußeren zu verlassen.
Noch besser wäre es, wenn sie sich gemeinsam langweilen: Sie werden bemerken, dass Sie plötzlich über Dinge sprechen und sich gegenseitig erzählen, die nur auftauchen, wenn der „Unterhaltungsmodus“ ausgeschaltet ist und Sie die innere Unruhe überwunden haben. Das ist der Punkt, an dem echte Nähe möglich wird. Sie können das auch mit Ihrem Partner ausprobieren.
Wir können uns aus unserer Konsumentenrolle nicht befreien. Aber wir können sie steuern und unseren Kindern dabei helfen herauszufinden, wie ihnen das selbst gelingt.“

 

 

 

Des einen Freud des anderen Leid

K. 10 Jahre alt, kommt wie jeden Mittwoch 16 Uhr in die Praxis zur Ergotherapie. Sie kommt zur Tür rein und wird von Senta unserer Therapiehündin herzlichst und freudig begrüßt. Bei diesem Anblick geht einem wirklich das Herz auf, Kind und Hund in großer Freude. Es wird geschmußt und gedrückt, als gebe es kein morgen. K. kennt den Hund seit 1 Jahr und zwischen den beiden ist eine Freundschaft entstanden.
Dem Hund ist egal ob K. heute in dhund-100~_v-gseagaleriexler Matheklausur eine 5 geschrieben hat, es ist ein bedingungsloses Annehemen und es sind Momente der Unbeschwertheit trotz des Streßes, den die Kinder heute  im Alltag haben. K. strahlt übers ganze Gesicht und ich weiß,  wir werden eine schöne Stunde zusammen haben.

Gleicher Ort, gleiche Zeit, die 4 jährige S. sitzt seelig ausmalend neben dieser Begrüßungsszene und als sie den Hund realisiert, fängt sie plötzlich an zu brüllen, verfällt in eine Panik und schreit um Hilfe, obwohl sie der Hund nicht berührt hat. Die Mutter versucht sie zu beruhigen aber nur das Verlassen des Warteraumes kann  das Kind besänftigen. Auch Senta schaut mich verwirrt an und ihr ist das Geschrei gar nicht geheuer. Als Hundebesitzer versuche ich sie in solchen Situationen zu beschützen.

Wie kommt es zu solch unterschiedlichen Verhaltensweisen von Kindern Hunden gegenüber?

Freude, Panikattacken oder nur eine Hundescheu?
Kinder die sich sicher, herzlich  und unkompliziert einem Hund nähern könne, haben meist gute Erfahrungen im Umgang mit Hunden gemacht und wirken stabil.In Ihrer Persönlichkeitsentwicklung findet man wenig oder keine Störungen bezüglich Bindungen.
In den allermeisten Fällen ist die Scheu vor Hunden eine vorübergehende Phase, eine sogenannte Entwicklungsangst, die vorwiegend im Vorschulalter bis zum frühen Grundschulalter auftritt. Sie hört von allein wieder auf, und zwar umso schneller, je mehr die Kinder über das für sie oft unbekannte Wesen erfahren. Hundespiele mit und ohne Hund können helfen, Hunde und ihr Verhalten zu verstehen. Besuche bei Freunden mit einem kinderlieben Hund bauen ungerechtfertigte Ängste ab. Je mehr Kinder über die Tiere wissen und positive Erfahrungen gemacht haben, desto besser und sicherer fühlen sie sich.
Wenn Kinder sich vor Hunden fürchten, kann das oft auch am Verhalten der Eltern liegen.Sätzen wie: „Sei vorsichtig. Geh zur Seite! Wir wissen nicht, ob der beißt.“ Hundeangst ist ein weit verbreitetes Phänomen bei Kindern – und bei ihren Eltern. Oder umgekehrt: Weil die Eltern Angst haben, fürchten sich auch die Kinder. Manche Eltern fühlen sich im Kontakt mit Vierbeinern unwohl, vielleicht weil sie keine Erfahrungen mit Tieren und ihrem Verhalten gemacht hat

Angst entsteht zunächst über eine klassische Konditionierung

Durch die Kopplung eines neutralen Reizes mit einem schmerzhaften oder erschreckenden Ereignis wird dieser neutrale Reiz zum Auslösereiz für die Angstreaktion.Stabil wird die Angst durch zusätzliche operante Komponenten.

Angst kann auch allein durch Beobachten gelernt werden

Sind die Eltern das Modell, spielt die sprachliche Vermittlung eine wichtige Rolle, wie beispielsweise die Schilderung eines bedrohlichen Ereignisses.

Sind die Kinder mit Hundeangst im Alltag eingeschränkt, muss die Hundeangst behandelt werden.

Wünschen Sie ein Therapie, dann sprechen Sie uns an!

Zuerst vermitteln wir Wissen über Hunde. In diesem theoretischen Teil lernt das Kind die Kommunikation mit dem Hund. Wir erklären die Körpersprache und lernen Hunderegeln im Umgang mit ihnen kennen Dann lernen die Kinder, ihre Angst zu bewältigen. Wir spielen Hundememory und lernen die Anatomie sowie Charaktere verschiedener Hunderassen kennen.Praktisch versuchen wir vorsichtig  positve Interaktionen mit unserer Therapiehündin herzustellen, um so Vertrauen aufzubauen.

 

 

Schätze aus Keramik

Um aus dem hektischen Alltag einen Moment auszusteigen und etwas Ruhe zu finden, eignet sich Ton sehr gut als Therapiemedium.
Ton ermöglicht wertvolle visuelle, taktile und propriozeptive Erfahrungen, die bei ablenkbaren, hyperaktiven Kindern oftmals beruhigend und konzentrationsfördernd wirken können.Beim töpfern von z.B. Daumenschalen verbindet sich die ordnende Wirkung mit der beruhigenden Wirkung des kühl weichen Tons.
Der erste Arbeitsschritt besteht immer darin, den Ton zu kneten und zu schlagen. Auf diese Weise wird der Ton geschmeidig und Luftblasen werden entfernt. Das Entfernen der Luftblasen ist deshalb von Bedeutung, weil sie ansonsten dazu führen könnten, dass das Tonobjekt beim Brennen oder beim Auskühlen platzt.
Bei dieser Tätigkeit können Kinder negative Gefühle oder Erlebnisse loslassen. Mit voller Kraft werfen sie den Tonklumpen auf den Boden. Das kann befreiend wirken.
Ton kann unmittelbar mit den bloßen Fingern modelliert werden, dadurch wird ein „emotionales Berührt sein“ gefördert. Durch den Einsatz von Modellierwerkzeugen kann die „nüchterne Distanz“ provoziert werden.

Hat man die Möglichkeit die gestalteten Objekte zu brennen und zu glasieren, machen sie einfach nur glücklich.

 

 

R., 13 Jahre: „Justin hat 25 Freunde und ich nur drei!“

Kinder, die mit vielen „Freundschaften“ prahlen, haben es nicht so leicht. Facebook-Kontakte sind auf einmal Freunde und je mehr Freunde, um so beliebter, denken die meisten.
Ein guter Freund ist aber  jemand, dem man absolut vertrauen kann, dem man möglichst alles erzählen kann, mit dem man auch über Ängste, Schwächen oder peinliche Situationen reden kann. Ein Freund ist absolut verlässlich, er behält den Schatz, das Anvertraute für sich und  macht sich nicht, aus eigener Inkompetenz in der Öffentlichkeit darüber lustig. Das wäre Verrat.

Vorallem trifft man Freunde im realen Leben und nicht digital. Es besteht eine emotionale Innigkeit, man tut sich gegenseitig gut. Störgefühle wie Neid, Eifersucht, Missgunst, Schadenfreude oder Rache existieren nicht.

Herzens – Freundschaften sind die Beziehungen, die es verdient haben – sich Freundschaft zu nennen geht. Diese Beziehungen halten oft ein Lebenlang.

Es ist stückweit Glückssache Freunde zu finden. Wenn man drei wahre gute Freundschaften hat, ist das gut und normal.
Da wird Justin auch noch dahinter kommen.

Die farbenfrohe Ausstellung eines guten Freundes gibt es in der Galerie am Nöldnerplatz/Lückstrasse zu sehen.

Würde man sie „Farben des Lebens“ nennen, so hat Frank Kühne keine Farbe und kein Abenteuer in seinem Leben ausgelassen.
Als Elitesportler der DDR lernt er neben dem Feuerwerk des sportlichen Erfolges, Anerkennung durch den Staat und rauschvollen Partynächten, auch die dunklen Seiten des Lebens, geprägt von Gewalterfahrungen in der Kindheit, starker Leistungsdruck als Jugendlicher, daraus resultierenden Ängsten, Depressionen mit Suizidgedanken, Alkohol-und Tablettensucht, kennen. Mit Hilfe seines  Psychotherapeuten hat er ins Leben zurück gefunden und kann nun das Farbspiel  wieder genießen.

Im “ Hier und Jetzt“ ist seine Devise. Ein wirklich schönes Beispiel, wie Heilung gelingen kann.

 

Sommerpause

Endlich schulfrei!

Wir wünschen allen Kindern und Eltern einen warmen sonnigen Sommer.
Erholt Euch gut und lasst einfach mal die Seele baumeln.
Ferientipps für zu Hause in Berlin und Brandenburg
Wie wäre es mit einer Erlebniswanderung rund um Berlin?
Im Wald und auf bunten Blumenwiesen neue Kraft tanken und gleichzeitg etwas für den Muskeltonus tun, das könnt ihr auf dem 66-Seenwanderweg, der verläuft 400 km rund um Berlin und hält  kleine Überraschungen bereit.

 

Viel Spass beim entdecken!