Kreativität verschenken

Der kreative Umgang mit Ton fördert die Entwicklung der Kinder, insbesondere die Haptik – das aktive Erfühlen von Größe, Konturen, Material und deren Oberfläche ist eine  besondere Erfahrung.
Die Faszination mit eigenen Händen etwas herzustellen fesselt viele Kinder und Erwachsene.
Das Material und das Brennen der hergestellten Kunstwerke sind im Preis enthalten.Im Online-Shop könnt ihr unsere Kurse kaufen und verschenken.
Termine vereinbaren wir persönlich.

Stöcke in Szene setzen

Dinge zu sammeln, ist für Kinder ein immer wiederkehrendes Vergnügen und lässt auch viele Erwachsene nicht los. Sie sammeln Steine, Blätter, Spielgegenstände, Fotos, Aufkleber, Postkarten, Überraschungseierfiguren,  u.v.m.
Hierbei werden sinnliche Prozesse der visuellen und taktilen Wahrnehmung zu kognitiven Handlungen des Interpretierens.

Das Sammelfieber wird von unserem menschlichen Belohnungssystem ausgelöst, und hat es einen erwischt, dann kann die Sammelleidenschaft grenzenlos sein.

Aber was tun mit all den so schönen Mitbringels Z. B. mit den vielen Stöcken vom Waldspaziergang?

 

 

 

Der Kreativität sind da auch keine Grenzen gesetzt, viel Spass beim ausprobieren.

 

 

 

 

Bähm

S.: „Das ist wirklich der letzte Schrei, das musst du unbedingt ausprobieren, ich habe es letzte Woche mal gecheckt und es war voll geil, Alda“
Der neue Trend den Kinder erst wieder lernen müssen:
I’m happy, because I’m bored.
Kinder müssen sich langweilen. So bald eine Handlung oder Aktivität abgeschlossen ist und das Kind 1 Minute abwarten soll, beschwert es sich, dass ihm langweilig ist. Die Eltern bestätigen, dass es zu Hause ähnlich abläuft.

Familientherapeut Jesper Juul erklärt, warum es für die Entwicklung des Kindes wichtig ist, dass sie sich gelegentlich fadisieren.
Jesper Juul:

„Viele Institutionen, die Nachmittagsbetreuung, Sportcamps und auch die Medien sind voll von Animationsangeboten. Sie haben alle eines gemeinsam: Sie bieten Eltern Ideen und Strategien an, um Langeweile bei ihren Kindern zu vermeiden. Ich möchte eine Lanze für die Langeweile brechen.
Es geht mir nicht darum, Eltern zu kritisieren, die ihre Zeit mit ihren Kindern genießen, die Ferien und Wochenenden nutzen, um Museen zu besuchen, gemeinsam im Garten zu arbeiten, Fahrräder zu reparieren oder gemeinsam Sport zu treiben.
Ich wende mich an Eltern, die sich unter Druck gesetzt fühlen: diejenigen, die ständig darüber nachdenken, was sie mit den Kindern unternehmen könnten, und die sich schuldig fühlen, weil sie sich eigentlich lieber entspannen würden. Hier sind einige Ideen für diejenigen, die zusammenzucken, wenn sie ihre Kinder sagen hören: „Mir ist fad!“
Eltern und Kinder sind Konsumenten geworden. Das führt dazu, dass vielen Kindern langweilig wird, sobald die externe Stimulation fehlt. Es ist ihnen fad ohne Computerspiele, DVDs und Fernsehen. Auch Kindertagesstätten und Schulen setzen auf externe Stimulation. Wenn Kinder dem den ganzen Tag lang ausgesetzt sind, erhalten sie eine Überdosis davon.
Viele Eltern fühlen sich förmlich genötigt, diese inspirierenden Aktivitäten zu Hause fortzusetzen. Den Druck erzeugen dabei eigentlich die Kinder, denn sie wurden schlichtweg „stimulationssüchtig“ gemacht. Ohne Anregung oder „Bespielung“ haben sie regelrecht Entzugserscheinungen. Sie beschweren sich und fordern von den Eltern, unterhalten zu werden. Wenn die Eltern noch genügend Energie haben, werden sie mit den Kindern Dinge unternehmen. Diejenigen, die müde sind, geben den Kindern einen Stapel DVDs oder schicken sie auf ein Kindercamp, damit andere Menschen sie unterhalten.
Mein Vorschlag: Lassen Sie Ihre Kinder sich langweilen. Sie können das mit reinem Gewissen tun.
Die meisten Kinder erleben eine unangenehme innere Unruhe, wenn sie sich langweilen. Der Grund: Sie versuchen, eine Balance zu finden zwischen dem Konsumieren von externen Reizen und ihrer eigenen inneren Kreativität. Jüngere Kinder wissen, dass diese Unruhe oder Langeweile nicht einfach zu beruhigen ist.
Wenn Kinder sagen, dass ihnen langweilig ist, und Eltern dann sofort eine Idee anbieten, weisen die Kinder diese in den meisten Fällen umgehend zurück. Wenn Eltern einige wenige Minuten lang warten, werden sie aber feststellen, dass sich ihr Kind bereits in etwas vertieft hat.
Langeweile ist der Schlüssel zur inneren Balance – egal in welchem Alter.
Diejenigen, die die Unruhe vorbeiziehen lassen, kommen in Kontakt mit ihrer Kreativität. Unsere Kreativität ist der Raum, in dem wir uns spüren, uns selbst kennenlernen, uns selbst ausdrücken und die Erfahrung von Selbstverwirklichung machen. Was sich noch vor einer Stunde wie eine unangenehme Stille anfühlte, erzeugt plötzlich inneren Frieden und wird zur emotionalen Aufladestation.
Für Kinder ist es wichtig, ihrer inneren Kreativität zu folgen. Es macht sie unabhängig von äußerer Anerkennung und Zustimmung. Kreativität ist zentral, um Selbstwert zu entwickeln. Kinder, die sich gelegentlich langweilen, werden eine größere innere Ruhe spüren, die ihre soziale Kompetenz fördert.
Wenn Ihr Kind zu Ihnen kommt und sagt: „Mir ist sooo langweilig“, dann umarmen sie es und sagen: „Herzlichen Glückwunsch, mein Freund! Es interessiert mich, zu sehen, was du jetzt tust.“ Sie können das mit einem absolut reinen Gewissen sagen. Vielleicht ist Ihr Kind kurz irritiert, aber Sie geben ihm damit eine wertvolle Gelegenheit, mit seinen inneren Stimuli in Kontakt zu kommen, anstatt sich auf die äußeren zu verlassen.
Noch besser wäre es, wenn sie sich gemeinsam langweilen: Sie werden bemerken, dass Sie plötzlich über Dinge sprechen und sich gegenseitig erzählen, die nur auftauchen, wenn der „Unterhaltungsmodus“ ausgeschaltet ist und Sie die innere Unruhe überwunden haben. Das ist der Punkt, an dem echte Nähe möglich wird. Sie können das auch mit Ihrem Partner ausprobieren.
Wir können uns aus unserer Konsumentenrolle nicht befreien. Aber wir können sie steuern und unseren Kindern dabei helfen herauszufinden, wie ihnen das selbst gelingt.“

 

 

 

Des einen Freud des anderen Leid

K. 10 Jahre alt, kommt wie jeden Mittwoch 16 Uhr in die Praxis zur Ergotherapie. Sie kommt zur Tür rein und wird von Senta unserer Therapiehündin herzlichst und freudig begrüßt. Bei diesem Anblick geht einem wirklich das Herz auf, Kind und Hund in großer Freude. Es wird geschmußt und gedrückt, als gebe es kein morgen. K. kennt den Hund seit 1 Jahr und zwischen den beiden ist eine Freundschaft entstanden.
Dem Hund ist egal ob K. heute in dhund-100~_v-gseagaleriexler Matheklausur eine 5 geschrieben hat, es ist ein bedingungsloses Annehemen und es sind Momente der Unbeschwertheit trotz des Streßes, den die Kinder heute  im Alltag haben. K. strahlt übers ganze Gesicht und ich weiß,  wir werden eine schöne Stunde zusammen haben.

Gleicher Ort, gleiche Zeit, die 4 jährige S. sitzt seelig ausmalend neben dieser Begrüßungsszene und als sie den Hund realisiert, fängt sie plötzlich an zu brüllen, verfällt in eine Panik und schreit um Hilfe, obwohl sie der Hund nicht berührt hat. Die Mutter versucht sie zu beruhigen aber nur das Verlassen des Warteraumes kann  das Kind besänftigen. Auch Senta schaut mich verwirrt an und ihr ist das Geschrei gar nicht geheuer. Als Hundebesitzer versuche ich sie in solchen Situationen zu beschützen.

Wie kommt es zu solch unterschiedlichen Verhaltensweisen von Kindern Hunden gegenüber?

Freude, Panikattacken oder nur eine Hundescheu?
Kinder die sich sicher, herzlich  und unkompliziert einem Hund nähern könne, haben meist gute Erfahrungen im Umgang mit Hunden gemacht und wirken stabil.In Ihrer Persönlichkeitsentwicklung findet man wenig oder keine Störungen bezüglich Bindungen.
In den allermeisten Fällen ist die Scheu vor Hunden eine vorübergehende Phase, eine sogenannte Entwicklungsangst, die vorwiegend im Vorschulalter bis zum frühen Grundschulalter auftritt. Sie hört von allein wieder auf, und zwar umso schneller, je mehr die Kinder über das für sie oft unbekannte Wesen erfahren. Hundespiele mit und ohne Hund können helfen, Hunde und ihr Verhalten zu verstehen. Besuche bei Freunden mit einem kinderlieben Hund bauen ungerechtfertigte Ängste ab. Je mehr Kinder über die Tiere wissen und positive Erfahrungen gemacht haben, desto besser und sicherer fühlen sie sich.
Wenn Kinder sich vor Hunden fürchten, kann das oft auch am Verhalten der Eltern liegen.Sätzen wie: „Sei vorsichtig. Geh zur Seite! Wir wissen nicht, ob der beißt.“ Hundeangst ist ein weit verbreitetes Phänomen bei Kindern – und bei ihren Eltern. Oder umgekehrt: Weil die Eltern Angst haben, fürchten sich auch die Kinder. Manche Eltern fühlen sich im Kontakt mit Vierbeinern unwohl, vielleicht weil sie keine Erfahrungen mit Tieren und ihrem Verhalten gemacht hat

Angst entsteht zunächst über eine klassische Konditionierung

Durch die Kopplung eines neutralen Reizes mit einem schmerzhaften oder erschreckenden Ereignis wird dieser neutrale Reiz zum Auslösereiz für die Angstreaktion.Stabil wird die Angst durch zusätzliche operante Komponenten.

Angst kann auch allein durch Beobachten gelernt werden

Sind die Eltern das Modell, spielt die sprachliche Vermittlung eine wichtige Rolle, wie beispielsweise die Schilderung eines bedrohlichen Ereignisses.

Sind die Kinder mit Hundeangst im Alltag eingeschränkt, muss die Hundeangst behandelt werden.

Wünschen Sie ein Therapie, dann sprechen Sie uns an!

Zuerst vermitteln wir Wissen über Hunde. In diesem theoretischen Teil lernt das Kind die Kommunikation mit dem Hund. Wir erklären die Körpersprache und lernen Hunderegeln im Umgang mit ihnen kennen Dann lernen die Kinder, ihre Angst zu bewältigen. Wir spielen Hundememory und lernen die Anatomie sowie Charaktere verschiedener Hunderassen kennen.Praktisch versuchen wir vorsichtig  positve Interaktionen mit unserer Therapiehündin herzustellen, um so Vertrauen aufzubauen.

 

 

Schätze aus Keramik

Um aus dem hektischen Alltag einen Moment auszusteigen und etwas Ruhe zu finden, eignet sich Ton sehr gut als Therapiemedium.
Ton ermöglicht wertvolle visuelle, taktile und propriozeptive Erfahrungen, die bei ablenkbaren, hyperaktiven Kindern oftmals beruhigend und konzentrationsfördernd wirken können.Beim töpfern von z.B. Daumenschalen verbindet sich die ordnende Wirkung mit der beruhigenden Wirkung des kühl weichen Tons.
Der erste Arbeitsschritt besteht immer darin, den Ton zu kneten und zu schlagen. Auf diese Weise wird der Ton geschmeidig und Luftblasen werden entfernt. Das Entfernen der Luftblasen ist deshalb von Bedeutung, weil sie ansonsten dazu führen könnten, dass das Tonobjekt beim Brennen oder beim Auskühlen platzt.
Bei dieser Tätigkeit können Kinder negative Gefühle oder Erlebnisse loslassen. Mit voller Kraft werfen sie den Tonklumpen auf den Boden. Das kann befreiend wirken.
Ton kann unmittelbar mit den bloßen Fingern modelliert werden, dadurch wird ein „emotionales Berührt sein“ gefördert. Durch den Einsatz von Modellierwerkzeugen kann die „nüchterne Distanz“ provoziert werden.

Hat man die Möglichkeit die gestalteten Objekte zu brennen und zu glasieren, machen sie einfach nur glücklich.

 

 

R., 13 Jahre: „Justin hat 25 Freunde und ich nur drei!“

Kinder, die mit vielen „Freundschaften“ prahlen, haben es nicht so leicht. Facebook-Kontakte sind auf einmal Freunde und je mehr Freunde, um so beliebter, denken die meisten.
Ein guter Freund ist aber  jemand, dem man absolut vertrauen kann, dem man möglichst alles erzählen kann, mit dem man auch über Ängste, Schwächen oder peinliche Situationen reden kann. Ein Freund ist absolut verlässlich, er behält den Schatz, das Anvertraute für sich und  macht sich nicht, aus eigener Inkompetenz in der Öffentlichkeit darüber lustig. Das wäre Verrat.

Vorallem trifft man Freunde im realen Leben und nicht digital. Es besteht eine emotionale Innigkeit, man tut sich gegenseitig gut. Störgefühle wie Neid, Eifersucht, Missgunst, Schadenfreude oder Rache existieren nicht.

Herzens – Freundschaften sind die Beziehungen, die es verdient haben – sich Freundschaft zu nennen geht. Diese Beziehungen halten oft ein Lebenlang.

Es ist stückweit Glückssache Freunde zu finden. Wenn man drei wahre gute Freundschaften hat, ist das gut und normal.
Da wird Justin auch noch dahinter kommen.

„Im Flow sein“- der glückliche Zustand bei einem Schaffens- oder Tätigkeitsrausch

flow-fan

Wenn es fließt, dann fließt es.

Der Flow ist  ein beglückendes erlebtes Gefühl eines mentalen Zustandes völliger Vertiefung und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit, die wie von selbst vor sich geht. Wir sind nicht unterfordert oder nicht überfordert. Das heißt wir haben weder Angst noch sind wir gelangweilt.

Wenn wir im Flow-Erleben sind, befindet sich die Schwierigkeit der Aufgabe und die Lösungskompetenz im Gleichgewicht. Es ist als existiert die Außenwelt nicht, denn Handeln und Bewusstsein verschmelzen miteinander.
Wir befinden uns dann im Hier und Jetzt, es bedarf kein Loben von außen, unsere Tätigkeit ist selbstbelohnend, denn die  Herausforderung einer außerordentlichen Tätigkeit bewirkt eine intensive Ausschüttung von Glückshormonen.

Kinder die in ein Spiel vertieft sind, hören das Rufen der Mutter nicht. Viele Kinder kommen beim Lego bauen in diesen Zustand. Die Mutter berichtet:“ Carl Leo kann sich dann völlig konzentrieren und ist vertieft ins Zusammenstecken der Bauelemente, aber in der Schule bemängelt die Lehrerin fehlende Konzentration und es gibt Lernschwierigkeiten.“

Die Tätigkeit “ Lego bauen“ wird dann der Tätigkeit wegen ausgeführt (z. B. wegen des guten Gefühls, weil es Spaß macht) und nicht wegen potenzieller Folgen. Eine Tätigkeit, die man wegen potenzieller Folgen ausführt (z. B. bessere Noten, mehr Ansehen bei den Eltern oder Lehrern …) ist den Folgeanreizen zuzuordnen.

Der Grund für Lernschwierigkeiten ist oft, dass Kinder überfordert oder unterfordert ist. In einer Klasse mit 23 Kindern bringt jedes Kind andere Fähigkeiten und Fertigkeiten mit. Die Wahl der falschen Aufgabenschwierigkeit, also keine Übereinstimmung zwischen Aufgabenschwierigkeit und Fähigkeit, ist hinderlich für das Auftreten eines Flows.
Um eine Balance zwischen schulischen Herausforderungen und Freizeit herzustellen, holt man sich den Flow Z.B. bei Sportarten, die man beherrscht und in denen man „aufgeht“.
Zum Beispiel beim Klettern, Ski fahren, joggen oder Funsportarten.

Auch Tanzen kommt eine besondere Bedeutung als Flow-Aktivität zu, da „Tanzen vermutlich die älteste und bedeutsamste Aktivität ist, sowohl aufgrund seiner weltweiten Anziehungskraft als auch wegen seiner potenziellen Komplexität.
Auch beim Musizieren, Malen, oder freudvollen Spielen kann ein Mensch einen intensiven Flow erleben.

Mit jedem einzelnen der menschlichen Sinne lässt sich Flow erleben.
Voraussetzung zum Eintreten in den Flowzustand ist zuvor die Bereitschaft, auf die oftmals anzutreffende, grundsätzlich skeptische Distanz zum Erlebten verzichten zu wollen, sich also einem möglichen Erleben ganz zu öffnen:

  • beim Fühlen
  • beim Hören
  • beim Riechen und Schmecken
  • und beim Sehen

Entscheidend ist die Kombination

  1. von voriger Aktivität (Anstrengungen – was unternommen und aufgewendet wurde, um nun Flow erleben zu dürfen) und
  2. von Passivität (sich dann überraschen zu lassen von Flow).

 

 

Schwimmen reguliert schwachen Muskeltonus

Schwimmen stärkt den ganzen Körper und trainiert den Muskeltonus bei schlappen Kindern

Ab wann kann mein Kind schwimmen lernen?

Grundsätzlich sind die dafür erforderlichen koordinativen Fähigkeiten etwa ab dem vierten bis fünften Lebensjahr vorhanden. Ein Indikator dafür kann sein, wenn das Kind schon ohne Stützräder Radfahren kann. Die erste Bewegungsart, die im Wasser funktionieren wird, ist das Kraulen, da dieses noch keine bewusste Atmung wie beim Brustschwimmen erfordert. Das Rückenschwimmen sollte nach erfolgreichem Brustschwimmen erlernt werden.
Im Kindergartenalter sollten Kinder daher nur mit Schwimmhilfen und unter erwachsener Beaufsichtigung ins maximal knietiefe Wasser gelassen werden. Den Spaß am Wasser kann man den Kleinen sehr gut mit diversen Wasserspielsachen vermitteln: Siebe, Kübelchen, Gießkannen, Wasserball, aufblasbare Schwimmtiere und Co. helfen schon früh, das Schwimmengehen zu einem positiv besetzten Erlebnis werden zu lassen.

Leider haben wir einen derzeitigen Fachkräftemangel bei Schwimmmeistern, so daß die Eltern gefragt sind und versuchen sollten, erste Schwimmübungen mit dem Kind zu trainieren.Wer selbst gut schwimmen kann und nicht ungeduldig ist, kann dem Kind das Schwimmen ohne Weiteres selbst beibringen.

Schwimmen reguliert die Körperspannung

Was ist eigentlich Körperspannung oder Muskeltonus?

Körperspannung lässt sich mit Muskelspannung übersetzen.
Für einen ausgeglichenen Bewegungsablauf sind Tonussteigerung und Tonussenkung gleichermaßen wichtig. Grob lässt sich sagen, dass schnelle und kräftige Bewegungen tonussteigernd wirken, wie z.B auf einem Airtramp hüpfen und eine Kissenschlacht veranstalten. Langsame, behutsame und bewusste Bewegungen (vom Kind ausgehend) hingegen wirken tonussenkend, wie Eurythmie.

Woran erkenne ich einen Hypotonus?Der Tonus ist zu niedrig = Hypotonie
Dies fällt oft auf durch:

  1. Überbeweglichkeit
  2. Plumpes Gangbild
  3. Kraftlosigkeit
  4. Grobmotorik (GM)
  5. Feinmotorik (FM)

70 % der hypotonen Kinder haben Schwierigkeiten mit der Regulierung des Gleichgewichts.
90% aller ADHS- Kinder sind hypoton.

Nähere Beschreibung der einzelnen oben aufgezählten Punkte:

  1. Überbeweglichkeit – Die Kinder drücken im Stehen die Knie, nach hinten durch.Ellbogen, Handgelenk und Finger sind auch gut überdehnbar. Knick-, Senk- oder Plattfüße sowie Haltungsschwächen in der Wirbelsäule sind oft zu beobachten. Auf dem Boden sitzen die Kinder gerne mit Rundrücken im Zwischenfersensitz (Najadensitz) um ihre Sitzstabilität zu erhöhen.
  2. Plumpes Gangbild – Das Rennen ist schwerfällig und langsam. Die Kinder können nicht leise und elastisch auftreten und nur schlecht und mühsam auf einem Bein hüpfen. Flüssige Bewegungsübergänge werden nur selten durchgeführt. Gehen sie in die Hocke, neigen sie dazu nach hinten zu fallen, anstatt in der Hocke verharren.
  3. Kraftlosigkeit – Alle Bewegungen, die Schwung und Kraft erfordern, sind fast unmöglich. Beispiele: Einen Ball kräftig werfen oder die Treppen hinaufrennen.Einen knäftigen Händedruck, Zähneputzen, Brotschmieren, malen…
  4. Grobmotorik (GM) – Kommen die Kinder aus dem Gleichgewicht, erfolgt eine nicht ausreichend angepasste Ausgleichsbewegung – die Stützreaktion fehlt, d.h. die Reaktion ist verzögert oder zu schwach. Z.B. rechtzeitiges Auffangen mit Händen während des Hinfallends. Die Körperkoordination, welche man z.B zum Schwimmen und dem Hampelmann braucht, ist recht scglecht und mühsam.
  5. Feinmotorik (FM) – Die richtige Stifthaltung (3-P.-Griff) ist schwer, da es beim Malen und Schreiben einen exakt angepassten Muskeltonus verlangt. Um genug Kraft aufzubauen, heben sie das Handgelenk von der Unterlage. Durch die verkrampfte Schreibstellung ist das schwungvolle malen oder schreiben nicht, oder nur schlecht, möglich.

Als Folge werden Kinder oft als faul oder antriebsarm erlebt, obwohl einfach nur die Anstrengungsbereitschaft herabgesetzt ist, weil sie bisher schlechte Erfahrungen gemacht haben. Die Kinger sind oft ängstlich und übervorsichtig und versuchen weitgehend Bewegung zu vermeiden.

Fazit:

Vermeidungsverhalten → Mangelnde Anstrengungsbereitschaft → Motorische und Allgemeine Entwicklungsverzögerung!

Woran erkenne ich einen Hypertonus?

Der Tonus ist zu hoch = Hypertonie
Die Kinder wirken verkrampft und in ihren Bewegungen unharmonisch.
Hypertonus zeigt sich in

  1. eingeschränkter Beweglichkeit
  2. GM (Schwierigkeiten sind bei allen schnellen und dynamischen Bewegungen wie Rennen, Hüpfen, Ballspielen,Fangenspielen zu sehen. Der Wechsel zwischen Anspannung/Entspannung ist wohl sehr schwer zu dosieren. Lockere Bewegungen sind sehr schwer auszuführen.)
  3. FM (Schreiben erfolgt nicht aus dem Hand- und Fingergelenk, sondern aus dem Schultergelenk. Schnelle Ermüdung und Unlust sind die Folge.)

 

Welche Sinnessystemebeeinflussenden Tonus beziehungsweise sorgen für eine angemessene Körperspannung?

Das „Wissen über unseren Körper“ erhalten wir über die Sinnesreize des

  • propriozeptiven-,
  • taktilen epikritischen-, und
  • vestibulären Systems.
Quelle“Was ist los mit meinem Kind? Bewegungsauffälligkeiten bei Kindern (Taschenbuch)“
von Sabine Pauli (Autor), Andrea Kisch (Autor)

 

 

Jedes Muster hat eine Struktur

Tag täglich treffen wir auf Menschen. Es können interessante, humorvolle, rührende, inspirierende, aufregende, leiden-schaft-liche,  langweilige, peinliche,  unangenehme, abstoßende …. Begegnungen sein. Jeder Mensch ist ein Kosmos, hat eine Geschichte zu erzählen , und keiner ist ganz auslotbar.
Dennoch können wir einander verstehen und umso besser, je genauer wir die Charakterprägungen und die des Gegenübers erfassen.

Der zwanghafte, der phobische, der narzisstische, der depressive, der schizioide und der hysterische Charakter

Kein Charakter ist besser als der andere, und jede Persönlichkeitsstruktur bzw. individuelle Ausprägung hat etwas zur Mannigfaltigkeit der Welt beizutragen. Wir realen Menschen sind ohnehin  meist Mischtypen.

Den stets hungrigen Narzisst zu füttern, ist jedoch ein harter Dienst.
Dabei sollte man immer auf die eigenen Kräfte achten, denn vor einem narzisstisch strukturierten Menschen muss man sich in Acht nehmen. Er instrumentalisiert seine Mitmenschen, seine Objekte werden funktionalisiert und entwertet, seine Motivation ist stark von dem wahrscheinlichen Erfolg einer Sache abhängig- oder von dem Nutzen, den er sich von seiner Beteiligung verspricht. Er ist ein  berechnender Beobachter seiner Mitmenschen, der ganz genau weiß, was er sagt, tun und vermitteln muß, um von seinem Gegenüber zu bekommen, was er  will.
Seine Strategie: Kalkül, Kosten-, Nutzen-Rechnungen und Eigennutz.
Ein zufriedener Narzisst hält Hof. Sobald er begreift, dass ein Projekt oder eine Idee seinem eigenen Interesse dienlich sein könnte, setzt er alle seine beachtlichen Kräfte ein. Typisch ist sein manipulalives Verhalten und eine unersättliche Gier ist sein Motor.

Folgende Manipulationstechniken wendet der Narzisst bevorzugt an:

  • Schmeicheln und Verführen
  • Schmollen und Schweigen
  • Leid vortäuschen, um Mitgefühl zu erzeugen
  • Tatsachen verdrehen
  • temporäre grosszügige Hilfsbereitschaft

Der Narzisst wählt sein Opfer bewusst. Er wird magisch angezogen von Unsicherheit, Liebesbedürftigkeit und selbstlosen Verhalten. Er hält sich von Anfang an die Zügel in der Hand zwischen Nähe und Abstand. Je mehr er über sein Opfer erfährt, desto besser kann er die Knöpfe drücken, die er anschließend missbraucht.
In vielen Teilen ist der Narzissmus mit der sogenannten Borderline-Krankheit vergleichbar.
Typische Symptome & Anzeichen der Persönlichkeitsstörung

nach außen:
Selbstüberschätzung
Selbstverliebtheit
Arroganz
angeberisch
Verleumdung von Fehlern und Tatsachen
Heuchelei
nach innen:
mangelndes Selbstbewusstsein
Minderwertigkeitskomplexe
Angst kritisiert zu werden
mangelnde Sozialkompetenz
Quelle: http://symptomat.de/Narzissmus

 

 

Von Kopf bis Fuß – „Einmal Natur mit Alles“

Hemp oil.Am Wochenende des 17./18. Juni 2017 findet 26 Stunden „Langer Tag der Stadtnatur“ statt.

„Das Innerste der Bäume“ zeigt die Arbeiten einer Bildhauerin, wie man Smoothies aus frischen Kräutern zaubern kann und weitere 500 Führungen und Aktionen sind an diesem Wochenende zu erleben.

Meldet Euch für die interessantesten  Aktionen unter  www.langertagderstadtnatur.de an