Freaky Karneval

Es ist eine Zeit des Amüsierens & Lachens.Lachen hat ja bekanntlich heilende Wirkung.Der Amerikaner  Norman Cousins erkrankte vor fünfzig Jahren an Knorpelschwund, da er keine Medikamente nehmen wollte, verordnete er sich Lachen als tägliche Therapie. Tatsächlich nütze diese  selbstverordnete Kur und die Entzündungen heilten aus.

Beim Lachen bewegt der Zygomaticus-Muskel den Mund, Augenmuskulatur spannen sich an, Nasenlöcher werden weiter und dem Gehirn wird Stress signalisiert.Dann entspannen 17 Gesichtsmuskeln gleichzeitig. Das Herz schlägt langsamer und der Blutdruck fährt runter.

Selbstgebastelte Masken eignen sich hervorragend, um den Individualprozeß zu fördern.Kinder und Erwachsene können spielerisch in andere Rollen schlüpfen und erleben sich dadurch lebendiger und facettenreicher.

Ski fahren hilft bei Burn Out

Psychotherapie (Behandlung von seelischen und psychischen Erkrankungen), Verhaltenstherapie, Gestalttherapie, Tiergestützte Therapie, künstlerische Therapien wie Filmtherapie, Tanztherapie,  Musik- und Maltherapie, Theatertherapie, Kochtherapie, Ernährungstherapie,
Physiotherapie (Heilung des Bewegungsapparates), Reittherapie, Klettertherapie, therapeutisches Wellenreiten, Ski fahren als Therapie u.v.a.
Wenn durch eine Verletzung eine Handlungsfähigkeit  verloren gegangen ist  oder sie noch nicht vorhanden ist, gehen wir zum Therapeuten.Ein wichtiger Teil der Therapien sind die Kommunikation zwischen Therapeut und Patient.

Das Angebot und die Vielfalt der Therapien lässt uns vermuten, das ganze Leben ist ein Heilungsprozeß. Befindlichkeitsstörungen, die zum normalen Leben gehören, werden immer öfter medikalisiert und in die Zuständigkeit des Gesundheitswesens abgeschoben.

Nicht von der Hand zu weisen ist, daß wir  im Zeitalter der Angst leben.

Notendruck, Terminstress, Reizüberflutung, schon Schüler erkranken an Erschöpfungsdepressionen.Oft spielt die übertriebene Erwartungshaltung der Eltern eine große Rolle beim seelischen Zusammenbruch der Heranwachsenden.
Seit der Entdeckung der Spiegelneuronen wissen wir, wie Verhaltensweisen von Bezugspersonen zu einem festen Bestandteil unserer Persönlichkeit werden.Durch diese herausragende neuronale Fähigkeit können wir Erwartungen, unausgesprochene Wünsche und Gefühle von anderen Menschen erspüren und unbewusst verstehen.Diese Nervenzellen haben die Eigenschaft, in uns das Erleben des anderen zu simulieren.Ohne das wir es merken, fühlen wir, was andere fühlen. Heute haben Elten große Ängste, in Erziehung der Kinder zu versagen.Diese Ängste werden in hohen Leistungserwartungen an die Kinder grenzenlos artikuliert.

Die Kinder aber spüren nicht nur die Erwartungen, sondern sie fühlen sich auch verantwortlich,

durch das Erfüllen der Leistungen die Ängste der Eltern in den Griff zu bekommen.Dem sind viele Kinder nicht gewachsen.Sie brechen emotional zusammen.Ihr Organismus verweigert die Erwartungshaltung der Eltern.Eltern sollen also unbedingt lernen, ihre eigenen Ängste zu managen und selbstbewußt die Eigenverantwortung der Kindererziehung auszufüllen- und diese nicht auf Kosten der Kinder abzuschieben.

Burn Out heißt die neue Berufskrankheit.
Körper und Seele wollen Ihnen mit dem Burn Out eine letzte und eindringliche Warnung geben: „Halt ein! Du bist zu lange einen Weg gegangen, der Dir nicht gut tut. Du musst etwas in deinem Leben ändern, jetzt & sofort , sonst fährst Du Deine Gesundheit völlig gegen die Wand.

Und Gesundheit ist billiger als Krankheit!

Ein paar Tage mit den Brettern über Piste fahren und Bergluft schnuppern, hilft den Kopf frei zu bekommen. Skitherapeutin Karo Steinberg kuriert damit sogar Burn Out-Patienten.

„Die einen haben  körperlich Mühe, andere sind mental blockiert.“

Beim therapeutischen Skifahren geht es darum, durch spielerische Übungen koordinativ  ein besseres Körpergefühl zu vermitteln. Dadurch haben Sie sportliche Erfolgserlebnisse und Sie werden mental gestärkt.

Auch für Kinder ist diese Therapieform geeignet. Bisher überschonte, passive Kinder gewinnen Selbstvertrauen und entwickeln Spaß an sportlicher Aktivität. So werden aus Bewegungsmuffel Freizeitsportler. Das ist ein wesentlicher Schritt zu einer besseren Krankheitsbewältigung.

Mit zahlreichen praktischen Übungen wie Skitanz (z.B. Hand-in-Hand-Fahren) und Formationsfahren wird beim therapeutischen Skifahren nicht nur das körperliche Geschick geübt, sondern auch Rücksichtnahme und die Zusammenarbeit mit anderen Kindern.
Auf Geschicklichkeitsparcours mit Schanzen und Limbotoren sowie beim Torlauf und beim Fahren durch abwechselnde Geländeformen und in wechselnden Schneeverhältnissen wird Koordination und Kraft trainiert. Skigymnastik bereitet auf das therapeutische Skifahren vor. Tipps zu dieser speziellen Form der Sporttherapie geben z.B. sportmedizinische geschulte Ärzte.

Das Skitherapie-Angebot läuft gut, braucht  aber noch etwas Zeit, sich zu etablieren. Zur Zeit arbeitet Frau Steinberg einen Drittel als Skitherapeutin, den Rest als «normale» Skilehrerin.
Die Preise für Skitherapie sind die selben wie für herkömmliche Skiunterrichtsstunden.

Ich werde mich in den nächsten Tagen auch diesem Freizeitsport widmen, zum Glück besteht aktuell keine Therapiebedarf.
In diesem Sinne „Gute Abfahrt“, ob Sie als Patient oder Freizeitsportler unterwegs sein!

Vom Klatsch & Tratsch zu Mobbing & Intrigen

Oft sind Menschen, die im Berufsleben mit falschen Karten spielen,  leicht frustriert von ihrer eigenen Position und von starkem Ehrgeiz  getrieben. Angespannte wirtschaftliche Situationen begünstigen Intrigen und Mobbing.
Nach Einschätzung von Experten haben Zwistigkeiten aller Art am Arbeitsplatz in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Die Skrupel, jemand anderem zu schaden, nehmen ab. Jeder kämpft um seine eigene Existenz.

Auch Mobbausteine-007bing in der Schule ist ein großes Problem. Es geht um Verleumdungen, also falsche Behauptungen und Beleidigungen.

Nicht jeder Konflikt muss als Mobbing ausgelegt werden. Ein kleiner Tratasch ist harmlos und trägt zur Unterhaltung bei.Wir lästern alle gern. Im Büro, im Cafe oder auf der Party. Der Tratsch hat eine wichtige soziale Komponente, es ist Psychohygiene, er nordet den inneren Wertekompaß.
Nachbarn und Kollegen zählen zu den beliebtesten Zielen aller Tratschtanten. Laut einer Umfrage des Emnid-Instituts für „Reader’s Digest“ tratschen elf Prozent der Deutschen täglich über Nachbarn und Kollegen. 15 Prozent mehrmals die Woche und 18 Prozent einmal die Woche. Neben Nachbarn und Arbeitskollegen ziehen wir am liebsten über Verwandte (15 Prozent), Freunde (14 Prozent) und über den Chef (11 Prozent) her.

Was ist Mobbing?
Von Mobbing kann dann gesprochen werden, wenn entsprechende Handlungen
über einen längeren Zeitraum erfolgen und/oder wenn sie gezielt zur Schädigung
des Opfers eingesetzt und schädliche Auswirkungen in Kauf genommen werden.
Mobber leben gefährlich
1. Mögliche straf- und zivilrechtliche Folgen
 Grundsätzlich besteht für den oder die Täter wegen der angerichteten Schäden die
Gefahr, sich in eine juristisch problematische Situation zu begeben.

Folgende Strafbestände könnten u.a. von Relevanz sein
(§§ jeweils bezogen auf StGB):

  • Rechtsbeugung § 336
  • Körperverletzung im Amt § 340
    (Interessant für Krankenkassen, die für Kosten von Mobbingfolgen aufkommen müssen).
  • Beleidigung §185
  • Üble Nachrede §187
  • Verleumdung §187
  • Unterlassene Hilfeleistung
Zu hinterfragen ist in diesem Sinne, welche Rolle Verletzungen der Fürsorgepflicht
und der Treuepflicht etc. haben könnten.
 2. Gefahr, selbst ausgegrenzt oder zum Opfer zu werden Mobber mögen häufig
 Erfolgserlebnisse haben. Das hat aber seine Grenzen.
3. Gegenmaßnahmen der Opfer
 Die Opfer möchten natürlich überleben und versuchen, Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Starke und kreative Persönlichkeiten gehen dabei in der Regel als Sieger und
gestärkt aus dem Kampf hervor. Die Gefahr von Rachemaßnahmen ist groß.Dabei
besteht natürlich die Gefahr, dass das Opfer selber zum Täter wird, da es Gefallen
an dem Spiel, das man ihm aufgezwungen hat, finden.