Konflikte gezielt vermeiden

Unsere Erwartungen beeinflussen die Lern- und Hausaufgabensituation.Um Hausaufgaben nicht erledigen zu müssen, können Kinder sehr kreativ werden. Sie erfinden Geschichten und bringen ihre Eltern damit zur Verzweiflung. Nicht selten eskaliert die Situation, denn unreflektiert können elterliche Erwartungen bei den Kindern innere Unruhe und Stress auslösen. Es gibt normative oder antizipatorische Erwartungen.Beschäftigt man sich mit motivationsförderlichen bzw.- hemmenden Faktoren einer Handlung,  zum Beispiel der Hausaufgaben, muss man sich auch damit auseinander setzen, wie Erwartungen die Motivation  bezüglich einer Handlung beeinflussen. Die Motivation für ein bestimmtes Verhalten hängt von der subjektiven Erwartung  und den zu erreichenden Wert ab. Dabei unterscheiden wir normative (was andere tun sollten) von antizipatorischen Erwartungen(die Annahme des Handelnden, was andere  tun würden). Dabei bilden sich normative Erwartungen einerseits aus den gesellschaftlichen Normen und Werten und den an uns gestellten Anforderungen heraus. Bezogen auf die Hausaufgaben sind hier etwa die Normen und Werte der Schule , die Anforderungen des Lehrers an den Schüler,  aber auch die Bildungsnormen der jeweiligen Gesellschaft zu nennen. Andererseits entstehen normative Erwartungen auch durch persönliche Erfahrungen, aus denen wir unsere Werte und Normen ableiten. Hier sind Erziehungswerte zu nennen, die aus der eigenen Familie übernommen werden, aber auch Normen wie bestimmte Handlungen zu gestalten sind, zum Beispiel die Hausaufgabensituation. Antizipatorische Erwartungen entstehen aus  den Erfahrungen, die wir sammeln, wie auch aus den Vorstellungen darüber, wie  der andere in einer bestimmten Situation reagieren oder handeln könnte. So ergibt sich aus der wiederholten Erfahrung  der Hausaufgabenverweigerung durch das Kind die antizipatorische Annahme, dass dieses Verhalten auch in der nächsten Hausaufgabensituation wieder auftreten wird. Oft geschieht es auch, dass wir die Erwartungen anderer als die eigenen annehmen, ohne diese bewusst zu reflektieren. Die Erwartungen, dass die Hausaufgaben in einer bestimmten Zeit erledigt sein müssen, entsteht oft durch die vorgegebene Schulnorm oder die Aussage des Lehrers , selten jedoch auf Basis der tatsächlichen Leistungsmöglichkeit des Kindes im Verhältnis zur  gestellten Anforderungssituation. „Je schwieriger die Hausaufgabensituation für Ihr Kind, desto überlegter sollten Ihre Erwartungen an Ihr Kind sein „ Es ist absolut unrealistisch zu erwarten, dass ein Kind mit Legasthenie seine Deutschhausaufgaben in der gleichen Zeit erledigen wird wie ein Kind ohne Legasthenie. „Intergrative Lerntherapie-Ressoourcenmanagement “ kann ihrem Kind helfen. Bei immer mehr Kindern treten Konzentrationsprobleme und Lernschwächen auf. Die Ursachen sind vielfältig und können nur nach eingehender Diagnostik aufgedeckt werden. Solchen Kindern und Jugendlichen helfen weder ständiges Üben und Wiederholen, noch Nachhilfe in den Fächern, in denen sie Schwierigkeiten haben. Hier setzt die Lerntherapie  gezielt an. Das Angebot der Lerntherapie in der Ergotherapie richtet sich hauptsächlich an Kinder und Jugendliche mit Lern- und Leistungsschwächen, wie Rechenschwäche  oder Lese-Rechtschreibschwäche, sowie Legasthenie in der Fremdsprache Englisch. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie!