Wir wünschen eine schöne sonnige Woche

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In den Osterferien können Schulkinder wieder  am Marburger Konzentrationstraining
teilnehmen.
Die Kurse finden auf Mallorca und in Berlin statt. Viel Freude!

 

 

 

Vertrauen-die tragende Säule

 

Das wichtigste einer jeden Beziehung ist Vertrauen

Es gibt zwei Arten von Vertrauen.

  1. Vertrauen in sich selbst und in seine Fähigkeiten
  2. Vertrauen zu anderen Menschen.

Der Psychoanalytiker Erik E.Erikson sieht die Form der frühkindlichen Mutter-Kind-Beziehung als Grundlage für die Herausbildung von Ur-Vertrauen und damit als Grundlage einer gesunden Persönlichkeitsentwicklung an.
Versagungen, Drohungen und das Erleben von Unzuverlässigkeit verhindern den Aufbau von Vertrauen. Das gewonnene (Ur-) Vertrauen versus (Ur-) Mißtrauen bleibt für die gesamte Lebensspanne bedeutsam, wobei mangelndes Ur-Vertrauen eine Ursache für neurotische Entwicklungen der Persönlichkeit darstellt.
Das allerwichtigste für das Selbstwertgefühl gerade bei Jugendlichen ist Vertrauen-das Vertrauen darauf, dass sie im Rahmen ihrer persönlichen Erfahrungen bestmögliche Entscheidungen treffen.

Vertrauen ist  immer eine risikoreiche Vorleistung, da es auch Kontrollverzicht bedeutet und zu Enttäuschungen führen kann. Dem steht allerdings gegenüber, daß eine Ausweitung von Vertrauen auch eine Ausweitung von Handlungsmöglichkeiten bedeutet.

Wenn das Vertrauen  fehlt oder abhanden gekommen ist, steht die Beziehung unter keinem guten Stern. Wer schlechte Erfahrungen  mit seinen Mitmenschen gemacht hat, ist nicht nur enttäuscht, sondern auch misstrauisch.
Gegenseitiges Vertrauen fällt nicht vom Himmel auf uns herab, sondern es muss neu erworben werden. Dies klingt schon wieder nach „Arbeit“, aber so schlimm muss es nicht kommen. Kleine Notlügen sind absolut legitim und wir benutzen sie alle. Oft wollen wir dadurch unser Gegenüber  schützen und nicht beunruhigen. Ständig aber Tatsachen vertuschen zu wollen oder zu müssen, ist eine schlechte Idee. Offenheit und Ehrlichkeit gehören zum tragenden Fundament einer Beziehung.

Unsere Erwartungen beeinflussen unser Verhalten und andere Menschen reagieren entsprechend. Selbsterfüllende Prophezeiung nennt man es, wenn sich erfüllt, was man erwartet.
Glaube daran, dass alles möglich ist, solange du nicht das Gegenteil erfahren hast. Wird man enttäuscht und ausgenutzt, bloß gestellt, ausgelacht, abgelehnt oder ähnliches, ist es wichtig  seine Enttäuschung und Wünsche mitzuteilen.
„Er oder sie hat es nicht anders gelernt, ich kann ihn/sie nicht ändern und distanziere mich.“

Anderen zu vertrauen ist immer mit dem Risiko verbunden, enttäuscht zu werden.
Aber es lebt sich mit dem Gedanken, das es vertrauenswürdige  und liebenswerte  Menschen auf der Erde gibt, besser und zufriedener.