Logopädie

cafe der tiereEin tolles Buch zur Lesevorbereitung bei Vorschulkindern ist das „Café der Tiere“ von Gerheid Scheerer-Neumann und Carola Schnitzler.
Hier werden spielerisch erste Buchstaben eingeführt und die phonologische Bewusstheit für die dazugehörigen Laute gefördert.
Der Rahmen des Buchs besteht aus dem Kellner Eli Elefant und seinem Café.
In sein Café kommen Gäste, deren Vornamen und Bestellung denselben Anfangsbuchstaben haben (z.B. „Teo Tiger hat große Lust auf Torte“). Nachfolgend wird das Heraushören des entsprechenden Lauts mit Hilfe eines Ratespiels (z.B. „Teo Tiger versteckt sich gern. Er versteckt sich an Orten die mit T beginnen. Welche drei sind das?“) geübt.
Toll finden wir, dass die Kinder durch eine Klappe, selbstständig ihren Rateversuch kontrollieren können. So können sich Vorleser und Kind auf Augenhöhe begegnen und gemeinsam rätseln.
In einer Sprechblase des Gastes befindet sich in großer Schrift der jeweilige Buchstabe, den sich das Kind z.B. durch Nachspuren einprägen kann.
Am unteren Rand der Seiten sind bereits eingeführte Buchstaben in immer anderer Reihenfolge abgebildet.
Hier hat das Kind die Möglichkeit, sein bisher erworbenes Buchstabenwissen zu testen. Ganz wichtig ist, dass der Vorleser die Laute (z.B. „t“) und nicht den Buchstabennamen („te“) verwendet, weil beim Lesen die Laute entscheidend sind!
In der Praxis nutzen wir das Buch auch gerne bei jüngeren Schulkindern, die Schwierigkeiten haben, in den Schriftspracherwerb hineinzufinden. Es ist bei allen Kindern sehr beliebt.

Das Buch hat eine stabile Ringbindung und Pappseiten und ist liebevoll illustriert.

_____________________________________________________________________

Nashörner haben ein Horn

Frühe Sprachförderung – elogopädieLin guter Start für alle Kinder

Je früher, desto leichter und besser – das gilt besonders für den Erwerb einer zweiten oder dritten Sprache. Lerneen Kinder Deutsch als Zweitsprache bereits vor Eintritt in den Kindergarten, profitieren sie in stärkerem Maße von den dortigen Bildungsangeboten, kommunizieren barrierefrei mit Gleichaltrigen und starten kompetenter in ihre Schullaufbahn.

Das Handbuch informiert über die Grundlagen der Sprachförderung von ein- und mehrsprachigen Kindern im Alter von 2 bis 4 Jahren. Es bietet Ihnen

  • theoretisches Hintergrundwissen zu Spracherwerb, Mehrsprachigkeit und Sprachdidaktik mit praktischen Veranschaulichungen und zahlreichen Beispielen zur direkten Umsetzung
  • eine ausführliche Darstellung und Erläuterung der Förderpraxis im Hauptteil, für die der einrahmende wissensvermittelnde Teil die notwendigen Grundlagen liefert
  • ein integriertes Sprachförderkonzept, das allen Kindern zugute kommt
  • Einblicke in die Förderung von sprachlicher und kultureller Vielfalt und
  • Beispiele der Förderung von Mehrsprachigkeit gemeinsam mit den Familien.

Ein übersichtlich strukturierter Leitfaden, der sich an Erzieher/innen, Spielgruppenleiter/innen sowie Leitende und Fachpersonen in Kindertageseinrichtungen und Integrationskursen mit Kinderbetreuung richtet, die Sprachförderung zum festen Bestandteil ihrer alltäglichen Betreuungs- und Bildungsarbeit machen möchten. Überdies kann es auch interessierten Eltern und Elternvertretungen die Förderaspekte verständlich machen.

Über die Autorinnen:

Dr. Simone Kannengieser ist Dozentin an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz, Institut für Spezielle Pädagogik und Psychologie ISP. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören die kindliche Sprachentwicklung, der Erwerb zweier oder mehrerer Sprachen, die Sprachtherapie mit Kindern und die frühe sprachliche Bildung.

Dr. Silvana Kappeler Suter ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz, Institut für Forschung und Entwicklung IFE. Sie arbeitet und forscht zu den Themen alltagsintegrierte Sprachförderung in Spielgruppen und Kindertagesstätten sowie Prozess- und Orientierungsqualität in Kindertagesstätten und Spielgruppen.

Florence Aggeler-Lätsch arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz, Institut für Spezielle Pädagogik und Psychologie ISP. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Sprachentwicklung, kognitive Sprachverarbeitung, Mehrsprachigkeit und Sprachdidaktik.

Natalie Plangger arbeitet an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz, Institut für Forschung und Entwicklung IFE. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Spracherwerb und Intermedialität von Musik und Sprache.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s