Senta

 

Mein Name ist Senta. Ich bin eine Magyar-Vizsla-Hündin und wurde am 28. Juli 2015 in Berlin Reinickendorf geboren. Ich bin klug, kommunikationsfreudig, sensibel, ich lerne schnell, habe einen ausgeprägten Spieltrieb und eine sehr gute Konzentrationsfähigkeit. Im Moment arbeite  ich 2-3 mal in der Woche als Sozialarbeiterin in der Praxis meines Frauchens. Sie sagt, ich bin gut geeignet, da ich gut mit den Patienten in Kontakt gehen kann.
Schon mit 8 Wochen durfte ich mein Frauchen in ihre Praxis begleiten und ihr bei der Arbeit über die Schultern schauen. Anfangs konnte ich vor Aufregung nicht still halten, umher hüpfende kreischende Menschenkinder, herum liegende Schuhe oder Bälle jeglicher Grösse, all das wollte ich fangen und daran zerren. Ich musste lernen, daß das in der Praxis nicht erlaubt ist und mir wurden andere Aufgaben erteilt.
Für mich wurde extra ein Flaschenspiel gebaut, die Kinder werfen Würstchen in die unterschiedlich grossen Flaschen und ich stupse solange bis alle Stücke in meinem Mund gelandet sind. Wir lernen verschiedene Tricks, ich kann würfeln oder einfach nur süss aus dem Körbchen schauen.


Nach einer lehrreichen und intensiven Zeit mit spannendem Training in verschiedenen Hundeschulen haben wir viel über Grundgehorsam gelernt und den Hundeführerschein erfolgreich bestanden.
Mein Frauchen nahm mich mit in Geschäfte, ins Cafe, ich durfte Fahrstuhl und S-Bahn fahren, sich bewegende oder nur da stehende  Menschen animieren mich nun nicht mehr, sie anspringen zu wollen. Anfangs dachte ich, dass ich dem Jogger oder den springenden Kindern hinterher rennen soll, weil die so schnell davon liefen. Unter Hunden bedeutet diese Art der Körpersprache: „Folge mir!“ oder „Lass uns zusammen spielen und uns gegenseitig jagen“
Vor oder nach unserer Arbeit mit den Kindern in der Ergotherapiepraxis fahren wir  in den Wald , dort liebe ich das Toben, Rennen und Klettern mit meinen Hundekumpels, ich schätze leckeres Essen, bin ein Fan von ausgiebigen Suchspielen und immer für ein Schabernack zu haben.
Während meiner Arbeit mit Euch, weiß ich nun,  das eine  ruhige Atmosphäre sehr wichtig ist. Wenn zu viel Trubel um mich herum ist,  werde ich nervös und aufgeregt, dann kann ich mich nicht mehr so gut auf die Aufgaben konzentrieren.
Bitte schreit nicht oder rennt wild herum! Bewegt Euch langsam und leise.
Ich kann sehr gut zuhören und spreche eine ganz eigene klare Sprache. Meine Körpersprache zu entdecken und die Kunst ohne Wort zu kommunizieren ist ein Abenteuer.
Ich freue mich, Euch kennenzulernen.