Film als therapeutisches Mittel

»Der Mensch ist ein Ausdruckswesen, und Ausdrücken kann er sich nur durch seine Tätigkeit.« – Götz Werner

StopMotion-Filme sind eine tolle Sache, machen Spass, fördern die Kreativität und die Zusammenarbeit.
Die Idee ist der Motor. Und man braucht einen starken Motor, denn die Filmarbeit
fordert viel Geduld. Gut zeichnen können muss man nicht. Ein eigenwilliger, vielleicht
manchmal ungelenker Strich macht einen Trickfilm nur interessanter.
Ein Filmprojekt ist eine wunderbare Möglichkeit das Haushalten mit den eigenen
Ressourcen zu lernen.
Am Anfang der Planung steht die Überlegung, wie viel Zeit zur Verfügung steht, welche Materialien genutzt werden können, welche Technik vorhanden ist und wie viele Kinder an dem Projekt beteiligt sind. Jede Trickfilmidee kann verwirklicht werden, aber der Umfang muss besprochen werden.
Je mehr Zeit zur Verfügung steht, desto anspruchsvollere Projekte können verwirklicht werden. Zuerst kann die Geschichte entwickelt werden, die Hintergründe angefertigt und Musikaufnahmen können integriert werden.Die Filmtechniken sind vielfältig.
Man kann mit Dialogen arbeiten oder ganz ohne Texte. Man kann Trickfilmfolien bemalen, Figuren kneten oder aus Draht biegen oder einen Legetrickfilm direkt unter der Kamera aufnehmen.
Das schöne bei Trickfilmen ist, dass das Motto frei gewählt werden kann und auch die Zielgruppe nicht eingeschränkt werden muss.